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Parkettreinigung mit dem Dampfreiniger

In den letzten Jahren haben sich Dampfreiniger als umweltfreundliche Reinigungsgeräte auch in Privathaushalten etabliert. Die Geräte verdampfen handelsübliches Leitungswasser mit Temperaturen zwischen 150 – 300 Grad Celsius. Damit können die Geräte ohne Zusatz von Reinigungsmitteln insbesondere fettige Verschmutzungen wirksam entfernen. Die im Haushalt verwendeten Dampfgeräte erzeugen nur geringen Druck und beschädigen deshalb auch empfindliche Oberflächen nicht. Auch den in deutschen Wohnungen am häufigsten anzutreffenden Bodenbelag, Holzparkett, kann man mit einem Dampfreiniger bedenkenlos pflegen.

Der Dampfreiniger eignet sich nur für hartversiegeltes Parkett

Allerdings lassen sich nur hartversiegelte Parkettböden mit dem Dampfreiniger bearbeiten. Dielen und offenporige Holzfußböden sollten keinesfalls feucht gereinigt werden. Sie würden sich durch den Kontakt mit Wasser schalenförmig aufwerfen. Für die Feuchtreinigung sollte auch versiegeltes Parkett unbedingt ritzenfrei verlegt sein. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, die Reinigung zunächst an einer kleinen, gewöhnlich von Möbeln verdeckten Stelle auszuprobieren.

Vor der Feuchtreinigung solltet Ihr das Parkett zunächst mit einem handelsüblichen Staubsauger gründlich absaugen. Feine Sandkörner, die bei der Reinigung mit dem Dampfreiniger Kratzer im Parkett hinterlassen könnten, werden so noch vor Beginn des Feuchtreinigens entfernt. Auch herumliegender Grobschmutz wird so entfernt und die anschließende Feuchtreinigung kann zügiger erfolgen.

Tipps für das Reinigen von Parkett

1. Es sollte möglichst wenig Dampf aus dem Gerät austreten

Für Parkettböden empfiehlt sich ein stufenlos regulierbarer Dampfreiniger, dessen Druck nach den individuellen Bedürfnissen eingestellt werden kann. Da die Dampfmenge bei Holzböden nicht zu groß sein sollte, wäre es empfehlenswert, wenn Ihr Euch ein Gerät anschafft, dessen Dampfmenge reduzierbar ist. Die Dampfregulierung solltet Ihr dann auf die kleinste Stufe stellen und mit 2 aufeinandergelegten Dampfreinigerüberzügen arbeiten. So kommt nur wenig Dampf direkt auf den Holzboden und ein Aufquellen wird verhindert.

2. Schnelles Reinigen

Außerdem solltet Ihr darauf achten, relativ rasch zu arbeiten und den Dampfkopf nicht zu lange auf einer Stelle zu belassen. Größere Feuchtigkeitsansammlungen solltet Ihr sofort mit einem anderen Tuch entfernen, um Wasserflecken gar nicht erst entstehen zu lassen. Eine leichte Restfeuchte nach der Reinigung hingegen trocknet ohne Probleme von alleine nach.

3. Schlieren und Streifen

Ein häufig auftretendes Problem nach der Dampfreinigung sind Schlieren und Streifen, die insbesondere bei direkter Sonnenstrahlung auf glänzendem Parkett hässlich aussehen. Es handelt sich dabei um Putzmittelrückstände die sich durch mehrmaliges Reinigen mit dem Dampfreiniger wirkungsvoll entfernen lassen. Oft zeigen sich diese Reinigerrückstände als schwarze Spuren im Wischtuch.

Nach dieser Grundreinigung wird Euer Parkett genau wie die Fliesen glänzen wie am ersten Tag. Außerdem geht die Feuchtreinigung von Parkettböden mit dem Dampfreiniger viel schneller als mit einem Mopp oder Klappwischer.

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